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Malteser Niederaichbach

Verdienstmedaille „pro merito melitensi" für Walter Zollitsch

13.05.2012

27. Diözesanversammlung des Malteser Hilfsdiensts e.V. in Regensburg
Malteser im Bistum Regensburg sind hervorragend aufgestellt – Hohe Auszeichnung des Souveränen Malteser-Ritterordens für Walter Zollitsch

(Bildtext: Walter Zollitsch wurde die Verdienstmedaille „pro merito melitensi“ durch den Diözesanleiter Dr. med. Rainer Tichy verliehen)

 

Niederaichbach/Regensburg: Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy begrüßte über 100 Gäste, Vorstandsmitglieder und Delegierte aus den Ortsgliederungen anlässlich der Diözesanversammlung des Malteser Hilfsdienstes e.V. in Regensburg. Sein besonderer Gruß galt Diözesancaritasdirektor Msgr. Dr. Batz, der die Veranstaltung als neuer Diözesanseelsorger des Malteser Hilfsdienstes mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnete. Gleich zu Beginn nutzte Dr. Tichy die Gelegenheit, sich bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr hervorragendes Engagement zu bedanken. Besonders bedankte sich Dr. Tichy bei Msgr. Bernhard Piendl, der beruflich bedingt als neuer Landescaritasdirektor mit Amtssitz in München die Aufgabe des Diözesanseelsorgers nicht mehr wahrnehmen kann. Einige Wehmut über den „Verlust“ dieses wirklichen Seelsorgers für die Malteser konnte man den Abschiedsworten entnehmen.

Diözesangeschäftsführer Dr. Frank Becker stellte in seinem Tätigkeits- und Finanzbericht die Ergebnisentwicklung der vergangenen beiden Jahre dar. Dem Malteser Hilfsdienst e.V. in der Diözese Regensburg sei es gelungen, in den Jahren 2010 und 2011 bei steigenden Aktivitäten in den unterschiedlichsten sozialen Einsatzgebieten ein finanziell gesundes Ergebnis zu erreichen, so Dr. Becker. Erfreulich sei, so Dr. Becker, dass trotz Ausweitung des Engagements, die örtlichen ehrenamtlichen Gliederungen wirtschaftlich denken und damit wesentlich zum positiven Gesamtergebnis beitragen würden. So sei es gelungen, die Fremdkapitalquote in den vergangenen zwei Jahren nahezu auf „Null“ zu senken, so dass der Malteser Hilfsdienst in der Diözese als finanziell „kerngesund“ zu beurteilen sei. Seitens der Prüfungskommission wurde dem Diözesanvorstand im Anschluss eine satzungsgemäße und ordentliche Verwendung der Mittel bescheinigt, so dass nach dem Tätigkeits- und Finanzbericht der Diözesanleitung der Vorstand entlastet werden konnte.

Neben seinem Tätigkeitsbericht ging Dr. Becker auch auf zukünftige Herausforderungen für den Malteser Hilfsdienst ein und das dazu notwendige Umdenken in den Diensten. „Das Umfeld, in dem sich die Malteser bewegen, ändert sich spürbar“, so Becker. „Die Anforderungen an die Professionalität in den Sanitätsdiensten steigen, die Nachfrage bei der Unterstützung lernschwacher Jugendlicher wächst kontinuierlich und das Thema Demenz schafft es auf die Bestsellerlisten des Buchhandels“. Die Malteser im Bistum haben auf diesen Wandel reagiert. In den ehrenamtlichen sozialen Diensten hätten die örtlichen Gliederungen ihre Aktivitäten ausgebaut – beispielsweise im Bereich der Besuchs- und Begleitungsdienste, Schulsanitätsdiensten und dem Bereich der Tafeln. Zukünftig gelte es insbesondere in der Jugendarbeit, aber auch in den Diensten, die das „Leben im Alter“ betreffen, neue Ideen und Projekte zu entwickeln und auszubauen.

Neben den Redebeiträgen fanden die satzungsgemäßen Neuwahlen statt. Turnusgemäß wurden zwei Helfervertreter aus örtlichen Gliederungen in den Diözesanvorstand gewählt. Herr Georg Steiger aus der Gliederung Niederaichbach und Herr Wilhelm Striegl aus der Gliederung Weiden werden die Ortsgruppen für die nächsten vier Jahre im Vorstand vertreten. Diözesanleiter Dr. Tichy bedankte sich im Anschluss bei Daniela Uhrmann, die als Ortsbeauftragte und Vorstandsmitglied ausschied, sehr herzlich für ihr tolles Engagement.

Für sein jahrzehntelanges überdurchschnittliches Wirken wurde Walter Zollitsch aus der Gliederung Niederaichbach mit der Verdienstmedaille „pro merito melitensi“ in Bronze des souveränen Malteser-Ritterordens ausgezeichnet.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Dr. Tichy bei allen Delegierten für ihr hohes Engagement und verabschiedete sie mit dem Wunsch, auch weiter so aktiv zu bleiben.

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